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Erfolgreiche Seenoteinsätze der Bundespolizei-See vor Süssau und Dahme.
20. August 2011 – von Quelle: Bundespolizei-See
In einer dramatischen Rettungsaktion konnte die Bundespolizei-See das Leben von drei Anglern retten. Am 20. August 2011 sendete eine Segelyacht den Notruf “MAYDAY”, nachdem ein Angelboot im Seegebiet der “Sagasbank”, ca. 4 Seemeilen vor Süssau und Dahme, gesunken war. Die gerade im See-Einsatz befindlichen Fahrzeuge der Bundespolizei-See “BP 52 – Rhön” und
“BP 22 – Neustrelitz” liefen sofort die Unfallstelle mit Höchstfahrt an. Ebenso wurde in die Rettungsaktion der auf Seestreife befindliche Bundespolizei-Hubschrauber “Pirol 848″ eingebunden.
Während zwei der Verunglückten zügig und unbeschadet durch “BP 52 – Rhön” aufgenommen werden konnten, war die Bergung des dritten Anglers außergewöhnlich schwierig. Aber auch er wurde schließlich, ohne ein Lebenszeichen im Wasser treibend, entdeckt. Die Kommandantin der “Rhön”, Petra Dittmer sprang dabei selbst ins Wasser, um den leblosen Körper des Anglers vor dem Untergehen zu bewahren. Die an Bord sofort eingeleitete Reanimation war glücklicherweise bei dem schon unterkühlten Mann erfolgreich. – Die Geretteten wurden an der Seebrücke in Dahme in die Obhut des bereits von See aus alarmierten Notarztes übergeben.
Keiner der Verunglückten trug zum Unfallzeitpunkt eine Rettungsweste. Die Wasserschutzpolizei Lübeck-Travemünde prüft jetzt, ob gegen den verantwortlichen Schiffsführer ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet werden kann.
Erst am 11. August 2011 konnte die Besatzung des Bundespolizeischiffs BP 23 “Bad Düben” 8 Jugendliche und 5 Besatzungsmitglieder des unter deutscher Flagge fahrenden Traditionsseglers “Karola” (Länge 20 Meter) aus Seenot retten.
Der Zweimaster war auf dem Lübeck-Gedser-Weg, in Höhe Dahmeshöved mit dem unter der Flagge der Antilleninseln “Saint Kitts and Nevis” fahrenden Holzfrachter “MS GALAN” (Länge 113 Meter) kollidiert, schwer beschädigt worden und drohte zu sinken.
Das BP 23 “Bad Düben” barg unmittelbar danach 8 Jugendliche von der “Karola” ab. Die 5 verbliebenen Besatzungsmitglieder konnten,
unterstützt von einem Bergungsteam der “Bad Düben”, den Havaristen schwimmfähig halten und in den Hafen von Burgstaaken (Fehmarn) schleppen lassen. – Glücklicherweise waren hier keine Verletzten zu beklagen.
Beide Rettungsaktionen stellen eine seemännische Bravourleistung dar. Dies bei schlechtem Wetter und mit einem Seegang von 2 Metern Höhe !
Die “GALAN” konnte ihre Reise mit einer Holzladung von Pärno in Estland kommend nach Lübeck fortsetzen. – Die Seeunfallursache wird zur Zeit noch ermittelt. < j.st.
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gott sei dank konnten die drei angler unter schnellem einsatz aller zur verfügung stehenden hilfskräfte aus ihrer seenot unbeschadet gerettet werden. grosse geglückte rettung durch die helfer, die von überall her schnell an den unglücksort kommen konnten.
wir waren bis 13.08.11 in süsssau in urlaub, sind schon zum elften mal da gewesen. es ist dort immer sehr schön!